Regelmäßiges Barfußlaufen
kräftigt die Fußmuskulatur, Bänder und Gelenke der
Füße. Zudem fördert es die Durchblutung. Es wirkt
ebenfalls entspannend, baut Stress ab und fördert die
Konzentration.
Da wir
uns viel auf harten Böden und Wegen bewegen, geben diese Bänder
früher oder später nach. Schuhwerk verhindert die
natürliche Bewegungsfreiheit des Fußes. Folge daraus sind,
Spreiz-, Knick-, Senk- und Plattfüße.
Ca. 2/3
aller Bürger haben einen Spreizfuß, es gibt nur wenige
Menschen, die wirklich gesunde Füße haben!
Dabei
ist es so einfach. Die Natur zeigt uns den besten Weg, um unsere Füße
gesund zu erhalten. Das Barfußlaufen in weichem Sand, im
frischen Gras, auf kühlem Moos oder raue Kieselsteine, regt bei
jedem Schritt Nervenpunkte an und die Fußsohle wird massiert.
Das
Barfußlaufen trainiert alle Muskel und Gelenke. Es stärkt
die Muskulatur, festigt das Bindegewebe und erhält die
Beweglichkeit der Gelenke und der Zehe. Durch das Pieksen an den
Füßen wird der Körper des Trainierenden ausbalanciert
bzw. stabilisiert, so dass gleichzeitig das Gleichgewicht trainiert
wird.
Regelmäßige
Fußgymnastik regt das Herz-Kreislauf-System an und fördert
die Durchblutung.
Es gibt
in verschiedenen Gemeinden, gut ausgebaute Barfußpfade
mit verschiedenen Untergründen die man sich nicht entgehen
lassen sollte.
Es macht
sehr viel Spaß und es werden auch die Gesichtsmuskeln
trainiert, denn manch einer wird auch das Lachen wieder lernen ;-).
Trotz
aller positiven Eigenschaften, muss folgendes beachtet werden:
Passen
Sie auf wohin Sie treten!
Immer
ein Pflaster mitnehmen.
Die Füße
langsam an das Barfußlaufen gewöhnen. Zunächst in der
Wohnung laufen, dann auf weichem Untergrund und später auf
Kieselwege oder Waldwege trainieren.
Für
Diabetiker, die an Neuropathie leiden, ist das Barfußlaufen
nicht geeignet! Erkundigen Sie sich bitte bei Ihrem Hausarzt!
Viele
werden jetzt sagen, das Verletzungsrisiko ist mir immer noch zu hoch.
Dann,
gibt es die Möglichkeit mit speziell entwickelten Barfußschuhen
zu laufen.